Letztens hat mir meine Tochter gesagt, sie sei so oft enttäuscht worden, dass sie niemanden mehr vertrauen könne. Ja, als ich das gehört habe, habe ich wohl dasselbe gedacht wie du: „Ach du Sch…!“ 

Vertrauen muss man sich verdienen, heisst so ein Sprichwort. Ist das wirklich wahr? Oder sollen wir einer neuen Bekanntschaft einen Vertrauensvorschuss schenken?

Gemäss Rolf Merkle gibt es zwei Arten von Vertrauen. Die hängen unmittelbar zusammen:

  • Vertrauen in sich und die eigenen Fähigkeiten
  • Vertrauen in andere Menschen

Was passiert, wenn ich in nich selbst und in meine Fähigkeiten vetraue? Richtig. Ich vertraue darauf, dass ich mit den kommenden Herausforderungen und Problemen umgehen kann. Dann habe ich Vertrauen darin, dass ich mein Leben selbst meistern kann. In diesem Fall darf ich auch anderen Menschen vertrauen, denn egal, ob sie mich enttäuschen oder nicht, ich kann damit umgehen.

Was passiert, wenn ich mit der Einstellung durch die Welt gehe, niemandem mehr vertrauen zu können? Ja, überleg mal. Wie geh ich dann auf die Menschen zu, falls ich überhaupt noch auf sie zugehe? Wohl eher verschlossen als offen. Und was mache ich, wenn eine solche Person auf mich zukommt? Ich verschliesse mich.

Wenn ich also mit der Einstellung „ich vertraue lieber niemandem, dann werde ich nicht enttäuscht“ durch das Leben gehe, dann ich mir die Möglichkeit, wundervolle Freundschaften und schöne Erlebnisse zu haben.

Die Entscheidung liegt alleine bei dir. Willst du jemandem einen Vertrauensvorschuss geben oder misstraust du von Anfang an jeder Person, der du begegnest? 

Falls du einen Telefonjoker brauchst, darfst du mich gerne anrufen. 😉

Vertrauen in sich selbst und in andere. Manchmal braucht es einen Vertrauensvorschuss.
Wenn wir Vertrauen schenken, gibt uns das ganz viel. Wir glauben dann nämlich auch an unsere Fähigkeiten.
Das Ding mit dem „Vertrauen haben“
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