Gestern hat der Bundesrat über eine Lockerung der Massnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-V befunden. In einer Video-Unterhaltung mit meiner weit-weg-in-England-Freundin sind folgende Gedanken gekommen:

Aus meiner Sicht ist der Lockdown auf der Welt ein bisschen mit meinen Kunden vergleichbar, die wegen einem schweren Unfall oder einem Burnout komplett aus der Arbeit gerissen worden sind. Wenn ich sie frage, was ihr Wunsch für die Zukunft ist, höre ich ganz oft:

„Zurück zu dem Leben, wie es vorher war!“

Zurück zu dem Leben wie es vorher war? Was löst das in dir aus, wenn du das hörst? Wieso will jemand in die dieselbe Situation zurück, die ihn/sie in den Unfall oder die Krankheit getrieben hat, weil er/sie die Anzeichen das Körpers grosszügig ignoriert hat? Meine direkte Rückfrage führt jedesmal zu einem nachdenklichen Schweigen.

Warum also zurück? Ja, es gibt uns Sicherheit, das Bekannte, das Gewohnte. Dennoch sind sowohl der Burnout, sogar der Unfall, als auch der Lockdown, eine echte Chance, um sein Leben zu überdenken. Um neu zu starten. Um herauszufinden, was einem wichtig und teuer ist. Um herauszufinden, welche Werte man leben möchte.

In diesem Sinne wünsche ich mir, dass wir, ja die gesamte Welt, nach der Aufhebung des Lockdowns nicht mehr ins alte Fahrwasser geraten. Ich wünsche mir, dass jeder einzelne Mensch für sich erkannt hat, was wirklich wichtig ist. Und dies auch für das Weiterbestehen unserer Natur, die fähig ist, sich von den nicht positiven menschlichen Hinterlassenschaften zu erholen.

Was nimmst du aus dieser verrückten Zeit mit? Gehst du wieder zurück zu dem, wie es vor dem Lockdown gewesen ist? Oder wirst du etwas ändern? Was wünschst du dir? Es würde mich freuen, wenn du deine Gedanken mit uns teilst. Kommentare sind erlaubt. 🤗😀

Das Ding mit dem „Zurück zu dem wie es vorher war“ oder „was können wir aus dem Lockdown lernen“
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