Heute bin ich durch den Wald spaziert und habe über mein Befinden nachgefühlt. Dabei habe ich überlegt, wieso ich im Moment eher müde als wach durch die Gegend latsche. Irgendwie habe ich dann gedacht, dass ich keine Lust habe, mich weiterhin um alles zu kümmern. (Hier ist alles natürlich so ein „Frauenalles“ – wie mein Mann sagen würde – und entspricht nicht ganz der Realität).

Und jetzt kommt es. Das Wort „kümmern“. Die Herkunft ist vom Mittelhochdeutschen „kummern“ oder „kumbern“, was so viel bedeutet hat wie „bedrücken“, „quälen“ und auch „mit Arrest belegen“. Sehr nah verwandt ist da aus meiner Sicht das Wort „Kummer“.

Ja, worum muss ich mich denn ständig kümmern? Und muss ich das wirklich? Ist das wahr? Was ist, wenn ich mich nicht kümmern muss? Was ist, wenn es mir eben keinen Kummer bereitet? Ich muss wirklich nochmals über die Bücher und schauen, worum ich mich tatsächlich kümmern muss und was ich einfach abgeben kann.

Gibt es Dinge, von welchen du glaubst, dich kümmern zu müssen und die dir die letzte Energie rauben? Welche davon kannst du getrost dort lassen, wo sie hingehören?

Hilfe! Ich habe zu viel zu tun!
Wenn du dich um zu viel kümmern musst, was kannst du abgeben?
Das Ding mit dem „Kümmern“
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