Pläne schmieden – Warum Plan A manchmal reicht

Der Wunsch, der alles in Bewegung brachte

In der Sekundarschule hatte unsere Tochter einen klaren Wunsch: Sie wollte ins Gymnasium. Punkt. Es war das zweite Jahr, die Weichen für die Zukunft wurden gestellt. Lehrstellen, Alternativen, Optionen – all das stand im Raum. Aber für uns war klar: Wir gehen diesen Weg. Und wir rüsten sie dafür.

Das Gespräch mit dem Lehrer

Während eines Schulbesuchs sprach ich mit dem Lehrer. Er fragte: „Sehe ich das richtig, Sie haben nur einen Plan A?“Ich: „Ja, genau.“ Er: „Und was ist mit Plan B?“ Ich: „Wozu ein Plan B? Scheitert der Plan, überlegen wir uns einen neuen.“

Seine Gesichtszüge? Leicht entgleist. Aber so funktioniere ich eben. 🤪

Warum ich keine Lust auf Plan B habe

Ich bin ein fauler Mensch. Nicht im Sinne von bequem – sondern effizient. Ich habe keine Lust, Energie zu verschwenden. Einen Plan B, C, D auszuarbeiten, nur für den Fall, dass Plan A scheitert? Das kostet Kraft. Fokus. Vertrauen.

Bin ich nicht überzeugt von meinem Plan, dann lasse ich ihn gleich bleiben. Bin ich überzeugt, dann stecke ich meine ganze Energie in die Umsetzung. Und wenn’s unterwegs nicht funktioniert? Dann finde ich eine Lösung. Aber ich teile meine Energie nicht vorsorglich auf. Denn das wäre, als würde ich meinem eigenen Plan misstrauen. 😅

Was hätten wir unserer Tochter signalisiert?

Hätten wir Energie in Plan B gesteckt, hätten wir ihr gesagt: „Wir glauben nicht daran, dass du die Aufnahmeprüfung ins Gymnasium schaffst.“ Aber wir haben daran geglaubt. Und sie hat es geschafft. Auch wenn die Sterne gemäss Sekundarschule nicht besonders günstig standen. 😉

Und du?

Wie ist das mit dir? Wie viele Pläne brauchst du, um dich sicher zu fühlen? Vertraust du deinem Plan A – oder brauchst du ein ganzes Alphabet?

Ich bin neugierig. Schreib mir. Oder komm vorbei – wir schmieden gemeinsam. Mit Herz, Haltung und einem klaren Ziel.

Pläne schmieden – Warum Plan A manchmal reicht